Berichte aus dem Iran : zwischen Revolution und Konterrevolution
Auf dieser Seite aktualisieren wir regelmäßig die Berichte
Liebe solidarische Leser*innen,
vor dem Hintergrund der aktuellen Proteste im Iran veröffentlichen wir Stimmen von Menschen auf der Straße und von Aktivist*innen im Kampf gegen Unterdrückung. Mit Texten und Berichten auf Farsi, Deutsch und Englisch schaffen wir bewusst Gegenöffentlichkeit jenseits westlicher und monarchistischer Medien und informieren hierzulande über die reale Situation im Iran.
Seit dem 28. Dezember erlebt der Iran eine neue Welle sozialer Revolten. Basarstreiks, Geschäftsschließungen und Studierendenproteste markieren eine neue Eskalationsstufe des Widerstands gegen die Islamische Republik. Die Gesellschaft befindet sich seit Jahren im Ausnahmezustand: Frauen kämpfen täglich gegen religiösen Zwang, Arbeiterinnen gegen Armut und Ausbeutung, Aktivistinnen gegen ökologische Zerstörung und politische Repression.
Der Iran steht an einem historischen Wendepunkt. Von den Straßen über die Universitäten bis in die Betriebe wächst der Widerstand gegen ein Regime, das seine Macht nur noch durch Gewalt, Gefängnisse und Hinrichtungen sichern kann. Frauen, Arbeiter*innen und Studierende tragen diese Bewegung von unten.
Gleichzeitig formiert sich die Konterrevolution: Monarchistische Kräfte, westliche Regierungen und Medien versuchen, den Kampf der Unterdrückten zu vereinnahmen und auf einen autoritären Machtwechsel von oben zu reduzieren. Wer Bomben, Sanktionen und ausländische Interventionen als „Befreiung“ verkauft, steht nicht auf der Seite der imanzipatorische Revolution .
In diesem Sinne bleibt jede monarchistische Parole – ohne Klassenanalyse, ohne antirassistische Praxis, ohne antikoloniale und transnationale Vernetzung , politisch fragil. Emanzipatorische Bewegungen müssen über nationale Grenzen hinausdenken, wenn sie nicht erneut von Konterrevolution und rechter Mobilisierung zerschlagen werden sollen
Entweder Befreiung von unten oder erneuerte Herrschaft in anderem Gewand.
Solidarische Grüße
Flüchtlingscafe Göttingen
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14. März 2026

Es scheint, dass es sich um eine ernste und tragische Situation handelt, die durch ein US-Israel Bombardement verursacht wurde. Der Vorfall, der am 14. März stattfand, betrifft den Verlust von medizinischen Vorräten und die Zerstörung von Trockenmilchvorräten, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für die betroffenen Menschen führte. Dies könnte die Folge von Unsachgemäßigkeit bei der Lagerung von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sein, was zu Dehydration und anderen Verdauungsproblemen führte.
Es ist eine schwierige Zeit für die betroffenen Menschen und die medizinischen Einrichtungen in Bouali Hamadan. Wenn dieser Vorfall durch ein militärisches Bombardement verursacht wurde, wie in Ihrem Kommentar erwähnt, dann verstärkt dies das menschliche Leid und die Herausforderungen, mit denen die Gemeinschaft konfrontiert ist.
Nein zu Imperialismus und seinen Angriffskriegen.
Nein zum islamischen Regime,
stoppt sofort den Krieg und den Waffenexport.
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10 März . 2026

Krieg ist klassistisch
Das Bild zeigt eine Szene von Zerstörung nach einem Angriff, bei dem Gebäude stark beschädigt wurden. In der Beschreibung wird erwähnt, dass hohe Explosionen und Kriegsereignisse in verschiedenen Städten des Landes die Bevölkerung gefährden und die Menschen in großem Maße in Gefahr bringen. Ein spezieller Fokus liegt auf der Hauptstadt Teheran, wo Explosionen unter der Stadt und die Explosion von Bomben das Risiko für die Bevölkerung drastisch erhöhen, insbesondere in Bezug auf die Bedrohung durch Tod und Zerstörung.
Es wird auch betont, wie dieser Krieg eine enorme Bedrohung für das Leben der Menschen darstellt, was dazu führt, dass viele die Städte verlassen müssen, um der Gefahr zu entkommen.
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16.märz 2026
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16.März 2026
In den frühen Stunden des heutigen Morgens erlebte Shiraz mindestens 8 Explosionen. Auch die Städte Karadsch, Khomayni, Chabahar, Arak, Kermanschah und Qom waren unter den Städten, die Luftangriffen ausgesetzt waren.
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März 2026

Schande über diese verräterischen und kaltblütigen Handlanger der Monarchist*innen! Über 1200 Menschen im Iran sind in den letzten 14 Tagen durch israelisch-amerikanische Bombardierungen gestorben – in Grundschulen, Krankenhäusern und Fabriken, während das Leben und die sozialen Strukturen der Menschen zerstört wurden. Aber für die Monarchisten hat das Leben der iranischen Bevölkerung keinen Wert. Doch der Tod von ein paar amerikanischen Soldaten rührt ihre Herzen, und sie senden Beileidsbekundungen an Trump!
Das Bild zeigt, wie monarchistische Anhänger aufgrund des israelischen Angriffs auf den Iran zur israelischen Botschaft gegangen sind, sich beim israelischen Botschafter bedankt haben und die Fortsetzung des Krieges fordern.
Zusammen mit Daniel Ilkhani-Pour (SPD-Abgeordneter aus Hamburg) und Iman Safati (Journalist bei der Zeitung „Bild“). Nein zum Imperialismus und seinen faschistischen Angriffskriegen- nein zu despotischen Regimen wie Iran – stoppt alle Arten von Rüstungen!
weder einen Schah, noch eine Führung ! – Für eine soziale Revolution von unten weltweit !
Diese Zeitung ist der verlängerte Arm des Staates Israel:
https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/zeichen-gegen-teheran
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15 märz 2026
Schaut euch zuerst beide Videos an.
welchen Krieg die Monarchisten (in ihrem Dankeschön-Besuch bei der Israelischen Botschaft) tatsächlich unterstützen und welcher Krieg wird dort durch die US-Israel Koalition durchgeführt:
Gestern Abend, neben hunderter militärischen Angriffe, hat Israel einen der ärmsten Viertel von Tehran (Javadiyeh – in Südlich) bombardiert. Da sind die Häuser super dicht also völler Bewohner*innen. Nur in einem Haus wurden 6 Mitglieder einer Familie ermordet
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Schaut euch zuerst beide Videos an.
Zwei Verbrecher, zwei Terrorregime, ein Schicksal: Mord an Menschen!
💢 In den besetzten Gebieten eröffnen bewaffnete israelische Siedler gnadenlos das Feuer auf protestierende palästinensische Araber, nur weil diese den Landraub und die Besatzung nicht länger mit ansehen wollen. Das Blut Unschuldiger ist für diese Henker ein vergnügliches Spiel.
💢 Im Iran schießen die Vampir-Wachen, wie Geister des Terrors, mit brutaler Repression auf unbewaffnete Demonstranten, nur weil die Menschen es gewagt haben, gegen die Tyrannei zu protestieren.
✅ Beide Regime zeigen unter dem Deckmantel der „Rettung der Freiheit“ oder der „Unterstützung von Nationen“ ein und dasselbe schreckliche Gesicht: Mörder ihrer eigenen Bevölkerung und anderer Nationen, Verräter der Menschheit und Feinde der Freiheit. Der eine Verbrecher tötet unter dem Vorwand der Sicherheit Menschen; der andere wiederholt unter dem Vorwand von „Stabilität“ und „Rettung“ dasselbe Verbrechen.
✅ Der Unterschied liegt nur im Slogan; Gewalt, Mord und Unterdrückung haben beide Seiten auf einen Nenner gebracht. Das ist eine unbestreitbare Wahrheit: Beide Regierungen sind Terroristen, Feinde des Lebens, Feinde der Freiheit und Feinde der Menschheit. Widerstand ist die einzig ehrenhafte Option gegen diese modernen Ungeheuer Kriegsregime.
Ich habe den Text größtenteils beibehalten und nur minimale Anpassungen vorgenommen, um die Grammatik zu optimieren. Wenn du noch etwas ändern möchtest, lass es mich wissen!
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Ein mit einem Maschinengewehr ausgerüsteter Scharfschütze, positioniert auf dem Dach des Rathauses von Isfahan
Am vierzigsten Tag der Proteste zählten die fortgesetzte Kontrolle der Kommunikationswege, die Verhaftungswelle und die wachsende Sorge um die Sicherheit der medizinischen Einrichtungen für Verletzte zu den bedeutendsten Entwicklungen. Auch der Druck der Regierung auf Journalisten und die Verlegung verletzter Demonstranten aus Krankenhäusern in Haftanstalten hielten an und lösten internationale Reaktionen aus.
mehr Info: http://www.iran-echo.com/echo_pdf/06022026.pdf
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Sonntag 22.Feb

Fünf kurdische Parteien aus Rojhilat haben eine gemeinsame Allianz gegen die Islamische Republik Iran angekündigt. Ziel sei der Sturz des Regimes, das Selbstbestimmungsrecht der Kurd:innen und eine demokratische Neuordnung.
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Montag, 23. Februar 2026:
Ein Bericht über die Hinrichtung von elf Gefangenen in den Gefängnissen von Nain, Nowshahr, Arak, Bandar Abbas, Tabriz, Qazvin, Ardabil, Qom, Semnan und Borujerd.
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, dem 3. Esfand, wurden in den Gefängnissen von Nain, Nowshahr, Arak, Bandar Abbas, Tabriz, Qazvin, Ardabil, Qom, Semnan und Borujerd die Todesurteile gegen mindestens elf Gefangene vollstreckt. Die Betroffenen waren zuvor wegen Anklagen im Zusammenhang mit Drogendelikten und Mord zum Tode verurteilt worden.
Die Identität der Gefangenen – Taha Roschani, Ali Safa Dustdari, Pejman Mansouri Nasab, Nemat Emadabadi, Mohammad Sakhtkoush, Habib Ahmadi, Sajjad Masoumi, Nima Karami, M
Den vorliegenden Informationen zufolge wurden Ali Safa Dustdari im Gefängnis von Nowshahr, Habib Ahmadi im Gefängnis von Qazvin, Sajjad Masoumi im Gefängnis von Ardabil, Habib Rasulzadeh im Gefängnis von Semnan und Rahim Khouniagar im Gefängnis von Borujerd hingerichtet. Diese Gefangenen waren zuvor unter dem Vorwurf des Mordes festgenommen und anschließend von Strafgerichten zum Tode verurteilt worden.
Andererseits erfolgte die Vollstreckung der Todesurteile gegen Taha Roschani im Gefängnis von Nain, Pejman Mansouri Nasab im Gefängnis von Arak, Nemat Emadabadi im Gefängnis von Bandar Abbas, Mohammad Sakhtkoush im Gefängnis von Tabriz, Nima Karami im Gefängnis von Qom sowie Mohammad Javad Golzari im Gefängnis von Semnan aufgrund von Anklagen im Zusammenhang mit Drogendelikten.
Bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wurden die Hinrichtungen von den Gefängnisbehörden und den zuständigen Stellen nicht offiziell bekannt gegeben.ohammad Javad Golzari, Habib Rasulzadeh und Rahim Khouniagar – wurde von HRANA bestätigt.
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21.Februar 2026
Eine Gruppe von Rentnern und Pensionsempfängern der Sozialversicherungsorganisation versammelte sich vor dem Gebäude dieser Organisation in Teheran, um gegen ihre schwierigen Lebensbedingungen zu protestieren.
Die Demonstrierenden kritisierten die wirtschaftliche Lage des Landes und beklagten die steigenden Lebenshaltungskosten, die zunehmende Inflation sowie den Rückgang ihrer Kaufkraft. Sie führten die derzeitige Situation auf staatliche Korruption und Missmanagement zurück. Zudem verwiesen sie auf politischen Druck und Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten und forderten die Erfüllung ihrer gewerkschaftlichen Anliegen sowie eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Rentner.
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Sonntag 22. Februar
Heute fanden an einigen Universitäten der Hauptstadt Protestkundgebungen statt, darunter auch an der Universität Teheran. Dabei wurden verschiedene Parolen gerufen. Zu diesen gehörten unter anderem „Weder Monarchie noch Führung – Demokratie und Gleichheit“ sowie „Tod dem Unterdrücker, ob Schah oder Führer“.
Doch wie so oft werden diese Stimmen in den Mainstream-Medien boykottiert und geleugnet, um mit unterschiedlichsten Mitteln eine einheitliche und verfälschte Erzählung zugunsten einer bestimmten Strömung zu erzeugen.
Trotz milliardenschwerer Medieninvestitionen und der Anwerbung hunderter Prominenter ist es ihnen gelungen, eine Person und eine autoritär ausgerichtete Strömung hervorzuheben. Da sie jedoch weder in der Lage waren noch sind, die Vielfalt zum Schweigen zu bringen, setzen sie – nach dem Vorbild des staatlichen Rundfunks der Islamischen Republik – auf Ausgrenzung und Zensur. Allein die Errichtung einer medialen Diktatur und der systematische Versuch, anti-autoritäre Stimmen zu unterdrücken, zeigen deutlich, wie es um ihre Behauptungen steht, die „Achtung des Wahlrechts“ zu respektieren.
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Kundgebung der Studierenden der Ferdowsi-Universität Maschhad
„Panzer, Kanonen, Maschinengewehre – das wirkt nicht mehr.
Sagt meiner Mutter, sie hat keinen Sohn / keine Tochter mehr.
Für jede getötete Person stehen tausend weitere dahinter.“
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Sonntag 22. Februar
https://t.me/alayhesarmaye/11870
Festnahme von Khan Aziz Esmaeili, Mitglied des Vorstands der Lehrergewerkschaft von Islamabad, Kermanschah
Am heutigen Sonntag, dem 22. Februar 2026, stürmten Sicherheitskräfte das Wohnhaus von Khan Aziz Esmaeili, Mitglied des Vorstands der Lehrergewerkschaft von Islamabad, Kermanschah. Er wurde festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht. Berichten zufolge wurden auch die Mobiltelefone seiner Familienmitglieder beschlagnahmt.
Diese Festnahme erfolgte, nachdem zuvor bereits Abdollah Rezaei, ein weiteres Mitglied der Organisation im Kreis Heresin, für einen Monat inhaftiert und später gegen Kaution freigelassen worden war. Außerdem wurden das Mobiltelefon und einige Kommunikationsgeräte von Reza Bayat, einem weiteren Mitglied der Gewerkschaft in Kermanschah, von Sicherheitskräften beschlagnahmt.
Die Festnahmen von Lehreraktivisten erfolgen im Rahmen des anhaltenden Drucks auf diese Berufsgruppe.
Der Koordinationsrat der Lehrergewerkschaften äußerte Besorgnis über die Festnahme von Herrn Esmaeili. Angesichts seiner Vorerkrankungen und des notwendigen kontinuierlichen medizinischen Behandlungsbedarfs machten sie deutlich, dass die verantwortlichen Behörden für jegliche möglichen Folgen dieser Inhaftierung verantwortlich seien, und forderten seine sofortige Freilassung.
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Sonntag 22. Februar
https://t.me/kkfsf/41490?single
Erklärung einer Gruppe von Studierenden der Universität Teheran:
Die Universität lebt, und die Hoffnung auf eine demokratische Republik lebt ebenfalls.
Es gibt keinerlei Verbindung zwischen der Universität und früherer wie heutiger Diktatur.
Heute – mehr denn je nach dem Blutvergießen an unseren besten und wertvollsten Kommilitoninnen und Kommilitonen – betrachten wir das verbrecherische System der Islamischen Republik als unseren Hauptgegner. Unser Kampf und unser Ziel sind die Unabhängigkeit und die Freiheit dieses Landes.
Unter Bedingungen, in denen die Universität im Verlauf der historischen Kämpfe Irans stets eine Bastion der Freiheit war, erleben wir erneut, dass die befleckten Hände des Machtmonopols versuchen, den heiligen Raum der Universität in ein Spielfeld der Reaktion und Rückwärtsgewandtheit zu verwandeln. Das unheilvolle Ziel der monarchistischen Strömung besteht darin, Despotismus zu legitimieren und einem Raum, der die klare Stimme des Volkes sein sollte, Freiheit und echte Demokratie zu entziehen.
Wir, eine Gruppe von Studierenden der Universität Teheran, erklären – wenn nötig tausendmal: Die Universität ist eine uneinnehmbare Bastion der Freiheit. Sie ist kein Tummelplatz für den Faschismus der Pahlavi-Dynastie oder der Islamischen Republik.
Wir, die wir den bitteren Geschmack der Unterdrückung erlebt haben, akzeptieren keinerlei Form von Diktatur – weder mit „Turban und Sandalen“ noch mit „Stiefeln“.
Unser Slogan ist derselbe historische Ruf des Volkes im Iran:
„Weder Monarchie noch Führer – Demokratie und Gleichheit
Wir, die wir den Namen „Student*innen“ auf unseren Schultern als soziale Verantwortung tragen, betrachten diese Phase der Geschichte unseres Landes als historische Verpflichtung, um eine demokratische Revolution zu verwirklichen. Wir werden nicht zulassen, dass der blutige Weg der Freiheit auf die Irrwege von Despotismus und Opportunismus abgelenkt wird.
Wir sind uns wohl bewusst, dass die Denkfabriken der „Propaganda der Führung“ und der „Reste der Monarchie“ mit Hilfe einer Goebbels-artigen Lügenindustrie versuchen, die fortgeschrittene Realität der iranischen Gesellschaft zu verfälschen und die Kerze der Hoffnung des iranischen Volkes auf Freiheit zu löschen.
Wir, eine Gruppe von Studierenden der Universität Teheran, erklären, dass wir die personenkultartigen und extremistischen Propagandaströmungen der Monarchisten verabscheuen. Unter den derzeit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen betrachten wir diese Propaganda wie eine weitere Wunde am leidenden Körper unseres Landes.
Die monarchistische Strömung will mit den Farben und Effekten der sozialen Medien und virtuellen Aufregung jedes Verbrechen rechtfertigen und die Revolution des iranischen Volkes zurückdrehen. Doch sie irren sich gewaltig!
Die Universität lebt, sie ist wachsam und wird niemals zulassen, dass „die politischen Toten der Geschichte“ das Rad der Revolution zurückdrehen.
Eine Gruppe von Studierenden der Universität Teheran
#Tod_dem_Unterdrücker – ob Schah oder Führer
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19.Februar
Proteste in Iran und Rojhilat dauern an
Die Proteste, die in ganz Iran und Rojhilat stattfinden, halten nun bereits seit 54 Tagen an. Eine allgemeine Trauer, zu der landesweit in den letzten beiden Tagen aufgerufen worden ist, ist von den Regimekräften vielerorts gestört worden.
https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/proteste-in-iran-und-rojhilat-dauern-an-50368
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Vierzig Tage nach der Niederschlagung der Aufstände und dem Massaker, bei dem mehrere Tausend Menschen getötet wurden, hat sich die traditionelle Trauerzeit in einen neuen, dynamischen Protest verwandelt. Hier berichtet eine Aktivistin über die Lage.
Bericht eines Aktivisten aus dem Iran (aufgrund der Sicherheit ohne Namensnennung)
18 Februar aus dem Iran
Hallo liebe solidarische Menschen.
dieses Video zeigt die Beerdigungszeremonie eines der jüngsten Getöteten. Ich weiß nicht, wie die Nachrichten euch dort erreichen, aber wahrscheinlich habt ihr in letzter Zeit viele solcher Videos gesehen. Deshalb wollte ich etwas über die neue Veränderung in der Haltung und Sichtweise der meisten Menschen hier erklären.
Die Stimmung unter den Leuten hat sich im Vergleich zu vor einiger Zeit stark verändert. Am Grab der Getöteten und der jungen Menschen, die uns das Leben zu Unrecht und viel zu früh genommen wurden, werden nicht mehr nur Koranverse, Trauerlieder oder religiöse Gesänge vorgetragen.
Man tanzt… spielt Musik… klatscht… erzählt von ihren Erinnerungen… und singt epische Lieder.
Nicht aus Respektlosigkeit, sondern als eine Form des Ungehorsams, des zivilen Widerstands und des Protests – als Abkehr von überholten und schädlichen Überzeugungen, die man uns ein Leben lang eingeprägt hat. Diese Beerdigungen haben sich in letzter Zeit zu einer Art kollektiver Protesterklärung entwickelt.
Wenn Menschen das Gefühl haben, kein Mittel zu haben, um ihren Protest auszudrücken, und ihrem Gegenüber ein autoritäres System steht, dann finden sie den Widerstand in solchen Formen des Ungehorsams. Mit diesem Verhalten sagen sie: Wir sind noch da. Und genau solche symbolischen Handlungen können grundlegende Veränderungen in einer Gesellschaft auslösen.
Hier scheint sich eine neue Art von Epos zu formen – für das Erreichen eines Ideals, für gesündere Denkweisen und für ein Leben, das unser Recht sein sollte. Viele sagen, dass man, damit sich etwas zum Besseren wendet, vielleicht vieles verlieren muss. Und mit dieser Haltung betrachten sie sogar den Verlust ihrer Jugendlichen und Kinder als einen Preis auf dem Weg zur Freiheit.
Unter all dieser Trauer gibt es hier auch eine Art Erwachen. Die Menschen sind müde von starren und leblosen religiösen Vorstellungen. Sie sind durch die herrschende Macht und ausbeuterische Politik zu einem bestimmten Leben gezwungen worden und kämpfen auf unterschiedliche Weise dagegen an. Diese Freude und dieses Feiern an den Gräbern der Getöteten ist eine neue Form des Widerstands, die die Menschen gewählt haben.
Ich hoffe jedoch, dass die Menschen bewusst vorangehen und das Ergebnis all dieser Mühe und dieses Kampfes nicht durch einen weiteren Fehler zerstören – dass sie nicht erneut in eine andere Falle geraten und sich derselbe Kreislauf in anderer Form wiederholt.
Da ich selbst diesen Wandel gespürt habe, wollte ich ihn mit anderen teilen.
Alles Gute für euch.
In Verbundenheit,
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18 Februar: Zeremonie zum vierzigsten Tag der Trauer in Firuzabad
https://t.me/roudcollective/455
Der Vater von Raha Behlolipour hielt bei der Zeremonie zum vierzigsten Tag der Trauer in Firuzabad (90 Kilometer von Shiraz in der Provinz Fars entfernt) eine Rede.
In seiner Ansprache stellte er eine Verbindung zu Samad Behrangi her und griff eine Metapher auf: Aufgrund ihrer Beharrlichkeit auf dem Weg von Bildung und Freiheit wurde seine Tochter mit dem „schwarzen kleinen Fisch“ – der bekannten Figur aus Behrangis Erzählung Der kleine schwarze Fisch – verglichen. Gemeint ist der kleine Fisch, der vom kleinen Bach in Firuzabad bis zum Meer von Teheran gelangt.
So wie dieser kleine Fisch seinen Weg aus einem unscheinbaren Bach in die weite Welt fand und die Herzen von Millionen Menschen erreichte, verließ auch Raha ihr Dorf, um in Teheran zu studieren. Dort wurde sie ermordet.
Kurze Biographie von Samad Behrangi:
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18 Februa: https://t.me/alayhesarmaye/11829
Heute haben Studierende der Universität Ferdowsi in Maschhad mit einer Protestkundgebung ihren Mitstudierenden Mohammad Mehdi Salari und Parsa Saffar gedacht, die im Kampf gegen die Islamische Republik gefallen sind.
Diese Parolen riefen die Studierenden:
„Ich schwöre beim Blut unserer Gefallenen, wir stehen fest bis zum Ende.“
Die Studierenden sind wach und hassen die Mörder.
Studierende, ruft es laut! Schreit eure Wut heraus!
Freiheit! Freiheit! Freiheit
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16.02.2026

Der Koordinationsrat der Lehrerinnenverbände im Iran ruft alle Lehrkräfte auf, am Mittwoch, dem 18. Februar, aus Protest gegen die Tötung von Schülerinnen in den Streik zu treten. Aus Protest, aus Trauer, aus solidarischer Pflicht und aus Entschlossenheit sollen Unterricht, Schulbetrieb und die Arbeit in den Verwaltungsstellen an diesem Tag lahmgelegt werden
Fünfzig Namen,(4)
fünfzig unerfüllte Leben
und fünfzig leere Stühle,
die jeden Tag still in den Klassenzimmern nach ihnen schreien.
Es sind die leeren Stühle von Kindern, deren Zukunft ihnen geraubt wurde, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Für Familien, die Trauer mit nach Hause gebracht haben, und für LehrerInnen, die stille Zeugen dieser aufgezwungenen Abwesenheit sind und jeden Tag mit der Wunde der leeren Schulbänke kollektiven Widerstand aufbauen.
Wir gedenken diese Namen.
Für die Mütter und Väter, die nach Gerechtigkeit schreien;
Für die LehrerInnen, die noch immer an das Leben, die Bildung und die Menschenwürde glauben;
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16 Februar 2026: Einzelne Berichte aus dem Iran
Nach dem Streikaufruf der Lehrerinnen haben Sicherheitskräfte versucht, Lehrerinnen und Schülerinnen zu zwingen, den Streik zu brechen und am Unterricht teilzunehmen. Wahrscheinlich ist es ihnen jedoch nicht gelungen, überall vollständige Kontrolle auszuüben. Viele Schülerinnen versuchen untereinander, ihre Kolleg*innen zu überzeugen, nicht zur Schule zu gehen und den Streik zu unterstützen.
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An den Tagen 16. und 17. Februar versammelten sich die Arbeiterinnen der Öl- und Gasgesellschaft in Gachsaran,
um gegen die Ungleichbehandlung bei den Zahlungen und die ausbleibenden Antworten auf ihre Forderungen zu protestieren. Besonders im Fokus standen die Arbeitsverträge der befristeten und Drittanbieter-Arbeiter*innen. Die Arbeiter*innen empören sich vor allem über die jüngsten Zahlungen an Personen, die dem Regime nahestehen. Sie sagen, dass die harte Produktionsarbeit auf ihren Schultern laste, während die Belohnungen nur an diejenigen gehen, die das System unterstützen. Diese Unzufriedenheit drückten sie mit Parolen wie „Wir haben Protest!“ und „Tod den Wirtschaftsverbrechern!“ aus.
Der Protest der Arbeiterinnen in Gachsaran fand gleichzeitig mit den landesweiten Aufrufen statt, um der Opfer der Dezemberproteste zu gedenken. Der Streik und die Kundgebungen waren somit auch ein Zeichen der Erinnerung und des Widerstands. In ihren Erklärungen betonten die Arbeiterinnen des Ölsektors, dass kein Maß an Gewalt sie davon abhalten werde, für ihre Rechte einzutreten. Sie erklärten ihre Solidarität mit den Familien der Opfer der Dezemberproteste und setzten sich für die Freilassung ihrer inhaftierten Kolleg*innen sowie aller Personen ein, die im Dezember und Februar festgenommen worden waren.
Der „Rat der Organisation der Proteste der Vertragsarbeiterinnen im Ölsektor“ drückte seine volle Unterstützung für die Proteste der Kolleginnen in Gachsaran aus.
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18.Februar 2026
https://t.me/Blackfishvoice1/11606
#Mehdi_Pourkarim_Jalali, 22 Jahre alt, aus Lahijan, wurde am 8. Januar (18. Dey) während einer Demonstration in der Stadt Astaneh-ye Ashrafiyeh(Provinz Gilan) durch Schüsse getötet.
Sein Vater sagte bei der Gedenkfeier für seinen Sohn:
„Mehdi ist nicht für den ewigen König auf die Straße gegangen. Er ging für soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Wer auch immer diese Person ist, sie gehört nur sich selbst; individuelle Allmacht führt zur Tyrannei.“
Solche Worte gefallen natürlich nicht denen, die mit Medienmonopol und inszenierten Erzählungen jeden Getöteten für die Interessen einer bestimmten Gruppierung vereinnahmen und das vergossene Blut als „Teppich unter den Füßen des Prinzen“ darstellen. Sie werden ignoriert oder boykottiert.
Doch es besteht kein Zweifel: Was durch Medienmacht und prinzipienlose „gemietete“ Prominente erreicht wird, zerfällt nach und nach, sobald Randgeschichten veröffentlicht werden und die Gesellschaft über die wahren Absichten der #Leichenprofiteure aufgeklärt wird.
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20 Februar .2026: Hengaw – Freitag, 20. Februar 2026
Mindestens sieben kurdische Personen, darunter vier Minderjährige unter 18 Jahren, wurden von iranischen Regierungstruppen in den Städten Malekshahi, Dehloran, Darreh Shahr und Sarableh in der Provinz Ilam festgenommen. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Hengaw befindet sich der Status der sieben Inhaftierten weiterhin in Ungewissheit. Es liegen keine klaren Informationen über ihren Aufenthaltsort oder ihren rechtlichen Status vor. Ihre Identitäten sind wie folgt:
Mehr Info:
https://hengaw.net/en/news/2026/02/article-123
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19. Februar: Mindestens neun Kinder wurden in mehreren Städten im Iran festgenommen.
Mehr Info:
https://hengaw.net/en/news/2026/02/article-118
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20 Februar. 2026 :
Heute haben die studentischen Proteste mit Beginn des neuen Semesters an den Universitäten begonnen. Mindestens von der Amir-Kabir-Universität und der Sharif-Universität gibt es bereits Bilder von den Protesten.
Samstag 21. Februar. 2026:
Studierende der Sharif-Universität veranstalteten am Samstag, dem 21. februar , in Teheran eine Protestkundgebung unter dem Motto „Freiheit“. Während der Proteste kam es an der Sharif-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen Streitkräfte und protestierenden Studierenden.
Eine Gruppe von Studierenden der Sharif-Universität in Teheran rief antiautoritäre Parolen wie:
„All diese Jahre Verbrechen – Tod dieser Herrschaft!“
„Wir haben keine Toten gegeben, um Kompromisse zu schließen,
um den mörderischen Führer zu preisen!“
Angesichts des brutalen Vorgehens der Repressionskräfte leisteten die Studierenden Widerstand.
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- Am 3. Februar hielten Medizinstudierende in Täbris eine Gedenkveranstaltung auf dem Campus ab, um der Opfer der Massaker zu gedenken. Ähnliche Veranstaltungen fanden in Maschhad und Schiras statt.
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] Am 5. Februar wurde ein mehrtägiger Sitzstreik von Medizinstudierenden an der Medizinischen Universität Schiras fortgesetzt. Die Studierenden protestierten gegen das harte Vorgehen gegen die Polizei und solidarisierten sich mit dem medizinischen Personal - https://www.en-hrana.org/day-38-of-nationwide-protests-continued-student-gatherings-arrests-and-internet-disruptions/
Iranische Regierungskräfte haben laut Informationen der Menschenrechtsorganisation Hengaw sieben Studenten in den Städten Damghan, Oshnavieh (Shno), Isfahan und Tabriz festgenommen.
Über ihren Aufenthaltsort und ihren rechtlichen Status liegen keine verlässlichen Informationen vor
https://hengaw.net/en/news/2026/02/article-95
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3. Februar 2026
Im Folgenden veröffentlichen wir zwei Interviews mit Aktivist:innen der Studierendenbewegung im Iran. Nachdem die Internetverbindung durch das iranische Regime über mehrere Wochen komplett gekappt wurde
https://lowerclassmag.com/2026/02/02/feuer-unter-der-asche
https://lowerclassmag.com/2026/02/02/die-zukunft-ist-ungewiss
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Landesweite Proteste: Festnahme von sieben Bürgern in Taleqan
https://www.en-hrana.org/nationwide-protests-arrest-of-seven-citizens-in-taleqan
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In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar, während offizielle Zeremonien zur Vorbereitung des Jahrestages der iranischen Revolution von 1979 am 11. Februar stattfanden
, skandierten Menschen in mehreren iranischen Städten von ihren Häusern aus dezidiert regierungsfeindliche Parolen. Ähnliche Rufe waren bereits in den Nächten zuvor zu hören gewesen.
Die Nachrichtenagentur HRANA interpretierte die Rufe als eine „anhaltende Form des zivilen Ungehorsams “.
Bis zum „
weltweiten Aktionstag “ am 14. Februar hatte sich das nächtliche Skandieren regierungsfeindlicher Parolen angesichts der zunehmenden Repression zu einer der anhaltenden Protestformen entwickelt. Zu den Orten, an denen die Parolen skandiert wurden, gehörten Karaj , Babol , das Viertel um den
Chitgar-Park in Teheran und Kermanshah .
Hier mehr Info: https://www.en-hrana.org/day-45-the-protests-nighttime-chants-and-intensified-police-presence
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https://fluechtlingscafe-goettingen.com/iran-erklaerung-der-busgesellschaft-von-teheran-und-umgebung
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Erklärung des iranischen Schriftstellerverbands–
Das Massaker an den Protestierenden wird den Weg zur Freiheit nicht aufhalten!
26. Januar.26
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Gegen die Sicherheitskonfrenz in München !
Gegen jegliche Kriege, imperialistische Mächte!
gegen monarchistische Kriegshetzer !
gegen das faschistoide islamische Regime im Iran!
Mehrere tausend Iraner*innen demonstrierten in München am 14 Februar für einen militärischen Angriff auf den Iran, um Reza Pahlavi an die Macht zu bringen. Diese Bewegung richtet sich an Politikerinnen , die Pahlavi als „Alternative“ sehen.
Bei Kundgebungen und Online-Veranstaltungen der Reza pahlavi wird Pluralismus unterdrückt: Nur monarchistische Symbole sind erlaubt, ethnische Flaggen verboten. Parolen wie „Eine Nation. Eine Flagge. Ein Führer.“ entlehnt an die NS-Rhetorik, zeigen klar die faschistoiden Tendenzen. Kritik, Journalist*innen und Minderheiten werden eingeschüchtert und bedroht.
Die Anzeichen des Faschismus werden immer deutlicher. Sie sind nicht subtil, sondern erschreckend und enthüllend. Bei den von Reza Pahlavi organisierten Kundgebungen am 14. Februar in mehreren westlichen Städten verkündeten die Organisatoren, dass nur offiziell genehmigte nationale Symbole erlaubt seien, insbesondere die monarchistische Version der Löwen-und-Sonne-Flagge, während alle ethnischen und regionalen Symbole verboten seien. Was als Einheit inszeniert wurde, entlarvte etwas weitaus Gefährlicheres.
Der Iran ist keine monoethnische Nation und war es auch nie. Kurden, Belutschen, Araber, Aserbaidschaner, Turkmenen, Luren und andere Bevölkerungsgruppen sind integraler Bestandteil der iranischen Geschichte und Gesellschaft. Sie fordern keine Abspaltung. Sie fordern Anerkennung, Würde und die Gleichberechtigung aller Bürger. Sie wollen nicht als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Ihre Flaggen und Symbole bedrohen nicht die Einheit des Irans. Sie sind Ausdruck ihrer Zugehörigkeit zu diesem Land.
Der Iran ist vielfältigige Gesellschaft: Kurd*Innen en, Belutsch*innen, Araber*innen, Aserbaidschaner*innen und andere fordern Anerkennung, Gleichberechtigung und Würde, nicht Spaltung. Einheit, die durch Angst und Ausgrenzung erzwungen wird, ist keine Einheit , sie ist Herrschaft der Pahlavi Dynstie.
Reza Pahlavis Projekt ist autoritär, monarchistisch und gefährlich. Wer echte Demokratie, Freiheit und Pluralismus will, muss die Vielfalt des Iran respektieren und jede Form faschistoider Symbolik und Loyalitätskontrolle ablehnen.
Wir weigern uns, den Protest im Iran geopolitisch auszuwerten – weder „für“ noch „gegen“ irgendeine Großmacht. Wir stehen weder als Verbündete Putins, Chinas oder Israels noch des NATO-Westens da.
Sowohl Reza Pahlavi als auch seine ehemaligen Geheimdienstleute sind Vertreter*innen des neoliberalen kapitalistischen Systems. Das islamische Regime einfach durch Bombenangriffe zu stürzen und Paläste zu besetzen, reicht nicht. Wir unterstützen die Bewegung auf der Straße, in den Fabriken und an den Universitäten – eine Freiheitsbewegung von unten, für Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen.
Internationale Solidarität von unten bedeutet, Menschen zu stärken, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – jenseits der Heuchelei von Pahlavi und seinen Verbündeten wie Trump oder Netanjahu. Wir stehen auf der Seite derjenigen, die gegen Repression, Patriarchat, Ausbeutung und Rassismus kämpfen, die ihr Leben auf der Straße riskieren, um es selbst in die Hand zu nehmen. Es ist unsere internationale solidarische Pflicht, sie zu unterstützen.
Wie das iranische Regime einen Bürgeraufstand mit tödlicher Gewalt niederschlug
27.01.2026
Syrien und Iran
GEW protestiert gegen Menschenrechtsverletzungen
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/gew-protestiert-gegen-menschenrechtsverletzungen
Zapatista‑Aufruf für das Leben und die Würde der Menschen im Iran — in verschiedenen Sprachen
https://enlacezapatista.ezln.org.mx/category/comunicado_traduccion/
Der Iran an einem geschichtlichen Wendepunkt
Februar 2026
https://arbeiterinnenmacht.de/2026/01/30/der-iran-an-einem-geschichtlichen-wendepunkt
Diese Links führen zu Videos und Berichten aus mehreren Städten im Iran und belegen die Verbrechen des faschistischen Regimes: Internet- und Kommunikationsabschaltungen, Massaker an tausenden Menschen auf den Straßen und die Entführung von Jugendlichen aus ihren Häusern in Gefängnisse.
Verschwundene Leichen, Massenbestattungen und „30.000 Tote“: Wie hoch ist die wahre Zahl der Todesopfer im Iran?
27. Januar 2028
Bitte sagt alle im Iran euren journalistischen und aktivistischen Freund*innen , sie sollen ihre Netzwerke, die Zugang zu Starlink haben, darüber informieren, dass Demonstrierende die abgeschossenen Patronenhülsen einsammeln und klare Fotos machen sollten, die jegliche Kennzeichnungen, Signaturen oder identifizierbaren Markierungen sowie das Herstellungsdatum zeigen – insbesondere, wenn sie vom französischen Unternehmen Cheddite stammen. Das Sammeln und Bewahren dieser Beweise ist, solange noch Zeit ist, von entscheidender Bedeutung. Der Tag wird kommen, an dem diese skrupellosen Blutprofiteure für die Leben, zu deren Vernichtung sie im Iran beigetragen haben, vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
https://t.me/Collective98/7380

Desinformation durch falsche Angaben und manipulierte Bilder seitens verschiedener reaktionärer Kräfte – vom iranischen Regime bis hin zu monarchistischen Sendern.
_ Verbreitung mehrerer manipulierter Bilder von den Protesten 1404 in sozialen Netzwerken
🔹 Bei den Protesten im Dezember 2025 und Januar 2026 wurden neben zahlreichen realen, erschütternden und grausamen Bildern auch mit Künstlicher Intelligenz rekonstruierte bzw. manipulierte Bilder verbreitet.
🔹 In einigen Fällen versuchten Nutzer, mithilfe von KI Qualität und Schärfe bestimmter Bilder zu verbessern. In anderen Fällen dienten echte Bilder als Grundlage für künstlerische Werke, die den Originalen sehr ähnlich waren.
🔹 Die Verbreitung solcher Bilder hat dazu geführt, dass regierungsnahe Medien die Echtheit realer Aufnahmen infrage stellen.
🔹 Anzeichen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz können die Glaubwürdigkeit von Beweismaterial im Zusammenhang mit Protesten und Menschenrechtsverletzungen untergraben.
🔹 Das Weiterverbreiten falscher oder manipulierter Bilder erschwert Journalist:innen und Menschenrechtsorganisationen den Zugang zu verlässlichen Beweisen.
🔹 Dieser Trend führt zu öffentlichem Misstrauen und zu einer Abstumpfung gegenüber echten Bildern – ein Instrument, das von Regierungen gezielt ausgenutzt wird. Schau Unten: https://t.me/schabname/13860
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Am 19. Januar 2026 zeigte der staatliche Rundfunk ein Video zur Nummerierung von Leichen in der Rechtsmedizin Kahrizak.
Die Analyse der Bilder ergibt, dass bis zum Abend des 10 . Januar mindestens 947–950 Leichen von Demonstrierenden dort registriert wurden.
Laut dem Bericht wird mit jeder neu aufgenommenen Leiche die Seriennummer um eins erhöht. Die höchste im Fernsehen gezeigte Nummer war 12166, in anderen veröffentlichten Videos vom selben Tag übersteigt sie jedoch 12554.
Diese Zahlen betreffen ausschließlich registrierte Fälle aus Teheran.
Opfer aus anderen Städten, andere rechtsmedizinische Einrichtungen sowie nicht registrierte Todesfälle sind darin nicht enthalten, weshalb die tatsächliche Zahl der Getöteten deutlich höher liegt. Schau hier:
https://factnameh.com/fa/fact-checks/2026-01-20-iran-kahrizak-950-bodies
Falsche Information von Monarchistischen Sender
Während die Videos des Massakers von Donnerstag und Freitag 8 und 9 r janaur bereits in Telegram-Kanälen veröffentlicht worden waren, hat der zionistisch-monarchistische iranische Sender „Iran-International“ diese Bilder nicht über Satellit ausgestrahlt, sodass viele Menschen im Iran sie aufgrund der Internetabschaltungen nicht sehen konnten.
Stattdessen verbreitete dieses Medium falsche Informationen, behauptete, der Repressionsapparat sei zusammengebrochen, und rief die Bevölkerung erneut dazu auf, auf die Straße zu gehen.
Die Videos des Massakers vom Freitagmorgen gingen diesem faschistischen Medium über Starlink zu, dennoch wurde bewusst auf eine Satelliten-Ausstrahlung verzichtet, damit die Aufrufe nicht zurückgenommen werden und die Menschen weiter auf der Straße bleiben.
https://t.me/Blackfishvoice1/11486
Diese Videos zeigen die Demonstrationen vom Freitag, dem 09 Januar , in Teheran, Maschhad und Tabriz.
Warum ignorieren mediale Müllhaufen von monarchistische sender – von Iran-International bis #IranWire – den Slogan #Tod_dem_Diktator und berichten nicht darüber?
Doch wenn unter Tausenden auch nur eine einzige Person den Namen dieses monarchistischen Überrests ruft, wird genau das zur Schlagzeile gemacht.
Warum haben sie eine mediale Diktatur errichtet und alle Stimmen boykottiert, die sich gegen jede Form von Despotismus und Patriarchat richten?
Worin unterscheiden sie sich eigentlich noch vom staatlichen Rundfunk der Islamischen Republik?
https://t.me/Collective98/7376
https://t.me/Blackfishvoice1/11411
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https://www.instagram.com/collectif98
https://iranwire.com/en/category/news/iran
Jahreswende 2025/26 in Iran: von LabourNet Germany
Das iranische Regime blockiert die Telekommunikation und verübt Massaker an der Bevölkerung
19. Januar 2026 |ak 722
https://www.akweb.de/bewegung/aufstand-im-blackout-massaker-im-iran-kurdistan-teheran
Irans Aufstände: Soziale Wurzeln, nicht Sicherheitsfantasien
https://firenexttime.net/irans-uprisings-social-roots-not-security-fantasies
Skylla und Charybdis
https://newleftreview.org/sidecar/posts/scylla-and-charybdis
Das nächste Mal brennt es
https://firenexttime.net/iran-when-politics-becomes-a-black-markes
Are the Kurds facing another 1975?
von Kamran Matin
https://www.theamargi.com/posts/are-the-kurds-facing-another-1975
19.Januar: Berlin: Solidarität mit Bevölkerung in Rojhilat und Iran
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/berlin-solidaritat-mit-bevolkerung-in-rojhilat-und-iran-49789
Die Islamische Republik Iran und die Frage des „Regimewechsels“ und des „Führerwechsels“
https://newpol.org/the-islamic-republic-of-iran-and-the-question-of-regime-change-and-leader-change
What does it take to cripple the Islamic Republic’s killing machine?
https://cpiran.org/what-does-it-take-to-cripple-the-islamic-republics-killing-machine
Regime schlägt die Massenproteste blutig nieder – nicht den Freiheitswillen!
Hier finden sich Erklärungen und Redebeiträge aus Kundgebungen sowie aus Online-Veröffentlichungen
https://fluechtlingscafe-goettingen.com/erklaerungen-und-redebeitraege/
Beyond the Tragic Nature of Contemporary Uprisings in Iran:
رسانهی کلکتیو «رود» به رهایی ستمدیدگان متعهد است و به توان ستمدیدگان برای رهایی خویش و ساختن جهانی نو باور دارد
https://www.instagram.com/roudcollective/#
Ein Bericht / eine Analyse des Roja-Kollektivs
Kundgebung in Köln: »Souveränität für Iran ohne fremde Eingriffe!
20.01.2026
https://sozvu.org/kundgebung-in-koeln-souveraenitaet-fuer-iran-ohne-fremde-eingriffe
Iran: Solidarität mit dem Aufstand – Nein zu Interventionen von außen
15.01.2026
https://sozvu.org/iran-solidaritaet-mit-dem-aufstand-nein-zu-interventionen-von-aussen
Iran in Aufruhr: Gegen den Westen, aber keine Unterstützung des Regimes
23.01.2026
https://sozvu.org/iran-in-aufruhr-gegen-den-westen-aber-keine-unterstuetzung-des-regimes
LIVE: Updates zu den Iran-Protesten
https://www.theamargi.com/posts/live-iran-updates
در آرزوی رهایی، گرفتار بین دو جبهه ارتجاعی: گزارشی از مقطعی از اعتراضات دی ۱۴۰۴ در تهران، روزهای التهاب، نگرانی و ناباوری شبکه فمینیستها برای ژینا
https://t.me/Feminists4jina/220?single
https://www.instagram.com/feminists4jina
Den Kugeln entgegen – Über das Auflodern der Massenproteste im Iran
https://lowerclassmag.com/2026/01/13/den-kugeln-entgegen/
Iran: Frau, Leben, Freiheit – und sonst nichts
Diese Zeilen werden geschrieben, während das Internet seit drei Tagen im gesamten Iran abgeschaltet ist.
https://bonustracks2.noblogs.org/post/2026/01/12/iran-frau-leben-freiheit-und-sonst-nichts/
Massenproteste in Iran
Weder Mullah noch Schah!
https://taz.de/Massenproteste-im-Iran/!6144936/
Hier eine Veröffentlichung aus der Zeitung The Times.
https://time.com/7345291/iran-protests-trump-strikes
Ein Arzt aus Teheran sagte gegenüber TIME unter der Bedingung der Anonymität, dass allein sechs Krankenhäuser in der Hauptstadt mindestens 217 Todesfälle unter den Demonstrierenden registriert hätten, die meisten davon durch scharfe Munition. Diese Verbrechen sind öffentlich bekannt geworden. Über viele andere Orte liegen uns jedoch nur wenige Informationen vor.
https://time.com/7345092/iran-protests-death-toll-regime-crackdown
Digitale Abriegelung im Iran: Internetabschaltungen als Instrument staatlicher Repression während blutiger Proteste. Während die landesweiten Proteste gegen die Islamische Republik in den sechzehnten Tag gehen, hat das Regime durch die Aktivierung des „Internet-Kill-Switch“ den Zugang von 90 Millionen Iraner*innen zur Außenwelt unterbrochen und die Verbindung auf unter 2 % des normalen Niveaus reduziert.
https://www.deutschlandfunk.de/iran-inflation-krise-protest-diktatur-100.htmI
https://www.radiozamaneh.com/874568
Aufgrund der Internetabschaltungen stehen uns derzeit keine verlässlichen unabhängigen Quellen zur Verfügung; daher geben wir einen kommentarlosen Bericht des ZDF wieder.
https://ww.youtube.com/watch?v=RMIguii27Qs
سایت «علیه سرمایه
ISL-Erklärung zur Solidarität mit den Massenprotesten im Iran:
Hier folgt ein Artikel der linken Gruppe Manjenigh:
Klassenzusammensetzung und Horizont der Proteste im Dezember 2025
Iran: Proteste und Streiks gegen die Inflation breiten sich im ganzen Land aus
Demonstrations and protests continue in Iran von Libcom.org
https://libcom.org/article/demonstrations-and-protests-continue-iran
Mit Bomben an die Macht im Iran: Warum die monarchistische Diaspora Krieg als Chance sieht.
Iran: Auf dem Pulverfass der Revolution Gruppe Sozialismus von Unten
Iran: Auf dem Pulverfass der Revolution
Berichte über den Aufstand im Iran:
von Internationalistische Kommunistische Tendenz
https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-12/berichte-%C3%BCber-den-aufstand-im-iran
https://t.me/Collective98/7380
Berichte aus dem Iran– Falsche Darstellung!
Hier veröffentlichen wir einen offenen Brief des Iranischen Kulturzentrums in Heidelberg. Er thematisiert die falsche Darstellung des Iran in deutschen Medien. Der Text befindet sich im Anhang.

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