Kategorie: Sudan

Von El-Fasher nach Dubai, und nach Berlin

Nach dem Ausbruch des Massakers der Rapid Support Forces (RSF) in El-Fasher und dem Beginn einer neuen Phase des Völkermords in Darfur (durch die gleichen Kräfte wie zuvor) erfordert der Widerstand gegen diesen Völkermord natürlich, Druck auf die unmittelbaren Unterstützer der RSF auszuüben, insbesondere die Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Text von Nima Sabouri

از الفاشر تا دوبی … تا برلین‌(ها)

مقدمه: پس از کشتار «نیروهای پشتیبانی سریع» (RSF) در الفاشر (سودان) و شروع دور جدیدی از نسل‌کشی در دارفور (توسط همان نیروها) ایستادن علیه این نسل‌کشی طبعا مستلزم تحت‌فشار قراردادن حامیان بی‌واسطه‌ی این نیروها، خصوصا دولت امارات متحد عربی است۰در عین حال، همچنین لازم است زمینه‌ی وسیع‌تری از نظم جهانی معاصر را که موجب پیدایش و تقویت و عروج «نیروهای پشتیبانی سریع» شده است

Stop the Massacre in El Fasher

Nach mehr als 500 Tagen der Belagerung hat die RSF (Janjaweed) die Hauptstadt von Nord Darfur, El Fasher, eingenommen. Ähnlich wie in Geneina zu Beginn des Kriegs führt die RSF ethnische Säuberungen mit massenhaften Erschießungen durch. Von einem drohenden Genozid ist die Rede. Im Hintergrund dieser „Erfolge“ stehen die Emirate mit Waffenlieferungen und kolumbianischen Söldnern. Angesichts des drohenden Genozids zeigt

خرده امپریالیسم امارات متحده عربی در سودان

مقدمه (مولف): مقدمه (مولف): سودانِ امروز تنها یک میدان نبرد بین دو گروه نظامی‌ نیست؛ بلکه گورستان ریاکاری‌های منطقه‌ای و بین‌المللی‌ست؛ و همزمان، پهنه‌ای‌ست برای مطالعه‌ی میدانی (case study) درباره‌ی پدیده‌ی خُرده– امپریالیسم. دولتی که با عنوان خُرده‌امپریالیست توصیف می‌شود طبعا یک قدرت امپریالیستی عمده نیست، اما شیوه‌های عمل‌کرد خود را مطابق با منافع قدرت‌های امپریالیستی تنظیم می‌کند و

The UAE’s Subimperialism in Sudan

Counterrevolution, Gold, and Global Impunity Sudan today is not only a battlefield between two militarized factions. It is a graveyard of regional and international hypocrisy and a case study in subimperialism—a subimperialist country being one that is not a major imperial power, yet acts in ways that align with the interests of imperial powers and

Film : „THIS JUNGO LIFE“

Dienstag, 23 Sep, um 19 Uhr in der OM10(Obere Masch str 10) Der Film gibt uns Einblicke in das Leben junger Flüchtlinge und Asylsuchender aus dem Sudan, die auf den Straßen Marokkos leben„THIS JUNGO LIFE“ führt uns tief in das verborgene Leben junger Flüchtlinge und Asylsuchender aus dem Sudan und Südsudan, die auf den Straßen

Talk About Sudan

Montag,22.Sep.25 , 19 Uhr Roter Buchladen Nikolaikirchhof 7 Göttingen Die Veranstaltung findet auf englisch mit deutscher Übersetzung statt. Talk About Sudan Die Revolution aus den Nachbarschaften, die Vielfalt der Regionen, der Krieg gegen die Bevölkerung, das ungeheute Ausmaß von Hunger, Vertreibung und Flucht geben Anlass, über den Sudan zu sprechen. Wir wollen auf dieser Veranstaltung

Deutschlands Rolle im Sudan

Die Bundesrepublik trägt eine historische Verantwortung für den Bürgerkrieg im Sudan – und eine aktuelle: als strategischer Partner des Hauptkriegstreibers. Während sich in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern Europas, der öffentliche Diskurs in erster Linie um die Themen Flucht und Migration dreht und dabei ständig nach rechts verschiebt, bleiben die größte humanitäre Krise der

Sudans Weltkrieg

Am 15. April jährte sich zum zweiten Mal der Beginn des Bürgerkriegs im Sudan, der ZehntausendeTote und Millionen Vertriebene gefordert hat. Zwei Tage nach Kriegsausbruch veröffentlichte ich aufdem Blog Sidecar einen Essay mit dem Titel «Gunshots in Khartoum», in dem ich versuchte, die erstenKonturen des Konflikts zu umreißen. Der Konflikt entbrannte zunächst zwischen der sudanesischenArmee

Von der Revolution zum Krieg – das schwere Erbe der sudanesischen Jugend 

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Revolution 2018/2019 und die maßgebliche Rolle, die sudanesische Jugendbewegungen darin spielten. von Saskia Jaschek „Wir sind die Generation, die das Militärregime stürzen wird!“, hatten Demonstrant:innen auf Anti-Putsch-Protesten 2021 entschlossen verkündet. Sie zählten zur „Generation Tasgotbas!“ – jenen jungen Menschen, die sich seit 2018 in der Revolution engagierten und die den