Monat: Juli 2021

Hungerstreik von Sans Papiers in Brüssel für ihre Rechte

Seit dem 23. Mai befinden sich 475 Sans Papiers – Menschen „ohne Papiere“ –  in der belgischen Hauptstadt im Hungerstreik. Sie streiken für einen gesicherten Aufenthaltstitel, der manchen von ihnen seit 20 Jahren verwehrt wird. Während der Gesundheitszustand der Streikenden seit Ende Juni eine Phase erreicht hat, die von Ärzte Ohne Grenzen als “kritisch” eingestuft wird, bleibt die

Gegen jeglichen Nationalismus“

Erklärung Internationalistische, migrantische Linke in Göttingen Mit dem Begriff „Waffenstillstand“ verbindet die deutsche Öffentlichkeit in aller Regel vorübergehenden Frieden. Jedoch nach dem kürzlich verkündeten Waffenstillstand beschloss die Besatzungsmacht Israel mit der Operation „Law und Order“ 400 Palästinenserinnen zu verhaften (letzter Stand 30.Mai). Wenn die Besatzungsmacht von Waffenstillstand spricht, gilt für Palästinenserinnen , dass die Räumungen,

Wandzeitung von “ Migrantische Widerstand in der 90er Jahre

Bald in Göttingen als Wanderausstellung  zu sehen und zu lesen: die 12-seitige Wandzeitung „Migrantischer Widerstand, mit Fotos von Gürsel Yildirim, Hinrich Schultze und dem Archiv der sozialen Bewegungen. Diese Plakate sind Teil der Geschichte des Kampfes von Migranten und Flüchtlingen gegen Rassismus in den 90er Jahren. Unutmadık! Susmayacağız – Kein Vergeben! Kein Vergessen! https://www.dropbox.com/s/w05300b0rdoqef1/Wandzeitung_migrantischer_Widerstand.zip?dl=0 Themen

Das vergessene Kapitel des Berliner Häuserkampfs

Migrantischer Mieter*innenwiderstand Eine Novembernacht 1980 in Berlin Kreuzberg. Eine Gruppe von Menschen, mit Kerzen in den Händen, gelangt über den Innenhof in das leerstehende Haus in der Forster Str. 16-17 und besetzt es. Nachbar*innen beobachten die Szene und rufen die Polizei. Als diese eintrifft, verlassen die Besetzer*innen das Haus, ohne sich zu wehren, gehen wenig

Afghanistan: Demokratie lässt sich nicht herbeibomben

Der Afghanistankrieg war ein Desaster. Die genauen Opferzahlen sind nicht bekannt. Die Ärzteorganisation IPPNW ging bereits 2016 davon aus, dass 250.000 Menschen direkt oder indirekt durch den Krieg getötet und 12 Millionen Menschen vertrieben wurden. Auch 3600 Soldatinnen und Soldaten der westlichen Allianz verloren ihr Leben. Viele der Soldatinnen und Soldaten haben, ebenso wie viele