No to war, not in our name.
On days when the sky over Iran once again trembles with the sound of missiles and explosions, we shout out loudly:
No to war, not in our name.
We, the Baloch women and people living in Iran, are neither the voice of the regime nor the mouthpiece of warmongers outside this land who attempt to write our future for us.
We stand between two fires:
On one side, repression, executions, and bullets that fear the sound of our protest;
On the other, bombardment and invasions by powers who, under the guise of freedom, target our homes and homeland.
We stand between two blades—defenseless and voiceless, yet still standing—and we shout clearly:
No to war. No to dictatorship. No to occupation.
Neither side of the blade represents us, and neither side is our savior.
On Bloody Friday in Zahedan—the day our people’s cry for justice was met with bullets—we saw how justice was soaked in blood.
On that bitter day, we learned that the path to justice does not pass through the barrel of a gun.
Our wounds testify that justice cannot be won through bombardment or military invasion.
Today, too, we unequivocally and clearly condemn the military aggression of Israel against Iranian soil.
For more than a year, we have witnessed systematic genocide in Palestine: thousands of women, children, and innocent civilians have been killed under the bombs of the Zionist regime and its allies. And the catastrophe continues.
Lebanon is bombed daily, Syria is constantly subjected to violations of its sovereignty, and the threat of expanding war hangs over the entire region like a sword.
These repeated violations, carried out under the guise of „self-defense,“ are in fact an assault on peace, justice, and the right of nations to self-determination.
We declare clearly:
The killing of civilians, the destruction of a country’s infrastructure, and economic ruin do not benefit the people, nor do they lead to freedom.
Rather, they provide exactly the justification authoritarian regimes need to intensify domestic repression.
This aggression will neither liberate the people of Iran nor end oppression—it only sows seeds of hatred and revenge.
And yet, amid this war, we witness the silence—and even complicity—of figures who claim to represent the Iranian people.
Reza Pahlavi, while missiles rain down on his fellow citizens, not only refrains from condemning Israel’s aggression, but even welcomes it with a smile.
He smiles, while people in his homeland are being killed by the explosions of an occupying regime.
Is this the face of someone who understands the suffering of our people?
We firmly reject this position.
We, the people of Iran, need freedom, justice, and peace more than anything else.
No to foreign intervention.
No to war.
No to false narratives of liberation.
We believe in a future without dictatorship, without sanctions, and without bombs.
deutsch
An Tagen, an denen der Himmel über Iran erneut von dem Dröhnen von Raketen und Explosionen erzittert, rufen wir mit lauter Stimme:
„Nein zum Krieg – nicht in unserem Namen.“
Wir, die balutsch Frauen und Menschen, die im Iran leben, sind weder die Stimme des Regimes noch das Sprachrohr der Kriegstreiber außerhalb dieses Landes, die versuchen, unsere Zukunft für uns zu schreiben.
Wir stehen zwischen zwei Feuern:
Auf der einen Seite Repression, Hinrichtungen und Kugeln, die sich vor dem Klang unseres Protests fürchten;
auf der anderen Seite Bombardierungen und Invasionen von Mächten, die unter dem Vorwand der Freiheit unsere Häuser und unsere Heimat ins Visier nehmen.
Wir stehen zwischen zwei Klingen – schutzlos und stimmlos, und doch stehen wir – und wir rufen klar und deutlich:
Nein zum Krieg. Nein zur Diktatur. Nein zur Besatzung.
Keine der beiden Seiten repräsentiert uns. Keine ist unser Retter.
Am Bloody Friday von Zahedan – an dem Tag, an dem der Ruf unseres Volkes nach Gerechtigkeit mit Kugeln beantwortet wurde – sahen wir, wie Gerechtigkeit in Blut getränkt wurde.
An diesem bitteren Tag haben wir gelernt: Der Weg zur Gerechtigkeit führt nicht durch den Lauf eines Gewehrs.
Unsere Wunden bezeugen: Gerechtigkeit lässt sich nicht durch Bombardierung oder militärische Invasion erzwingen.
Auch heute verurteilen wir eindeutig und mit klarer Stimme die militärische Aggression Israels gegen iranisches Territorium.
Seit über einem Jahr sind wir Zeug:innen eines systematischen Völkermords in Palästina: Tausende Frauen, Kinder und unschuldige Menschen wurden unter den Bomben des zionistischen Regimes und seiner Verbündeten getötet – und diese Katastrophe dauert an.
Der Libanon wird täglich bombardiert. Syriens Souveränität wird fortwährend verletzt. Die Drohung eines sich ausweitenden Krieges schwebt wie ein Schwert über der ganzen Region.
Diese wiederholten Verletzungen – begangen unter dem Vorwand der „Selbstverteidigung“ – sind in Wahrheit Angriffe auf Frieden, Gerechtigkeit und das Recht der Völker auf Selbstbestimmung.
Wir sagen klar und deutlich:
Die Tötung von Zivilist:innen, die Zerstörung der Infrastruktur eines Landes und wirtschaftliches Elend dienen nicht der Bevölkerung – und führen auch nicht zur Freiheit.
Im Gegenteil: Sie liefern autoritären Regimen genau den Vorwand, den sie brauchen, um die Repression im Inneren zu verschärfen.
Diese Aggression wird weder das iranische Volk befreien noch das Unrecht beenden – sie sät nur Hass und den Wunsch nach Rache.
Und dennoch erleben wir inmitten dieses Krieges das Schweigen – oder gar die Zustimmung – von Personen, die vorgeben, das iranische Volk zu vertreten.
Reza Pahlavi – während Raketen auf seine Landsleute niedergehen, unterlässt es nicht nur, die israelische Aggression zu verurteilen, sondern begrüßt sie sogar mit einem Lächeln.
Er lächelt – während Menschen in seiner Heimat durch die Explosionen eines Besatzungsregimes sterben.
Ist das das Gesicht eines Menschen, der das Leid unseres Volkes versteht?
Wir lehnen diese Haltung entschieden ab.
Wir, die Menschen im Iran, brauchen vor allem: Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden.
Nein zu ausländischer Einmischung.
Nein zum Krieg.
Nein zu falschen Erzählungen von Befreiung.
Wir glauben an eine Zukunft ohne Diktatur, ohne Sanktionen und ohne Bomben.
