Iran: Eine kurze Betrachtung einiger schmerzlicher Nachrichten

„Die Islamische Republik hat in weniger als drei Tagen (mindestens) mehr als 20.000 ihrer Bürger getötet… „“Die Islamische Republik setzt das Massaker in ihren schrecklichen Haftanstalten fort.“

„Der Repressionsapparat der Islamischen Republik hat in einigen Städten mehrere Ärzte und medizinisches Personal verhaftet, die den Verletzten während der Proteste geholfen hatten.“


Jegliche Ähnlichkeit zwischen diesen Ereignissen und Israels systematischen Verbrechen sowie dem Völkermord im Gazastreifen ist für einige der Linken scheinbar rein „zufällig“. Und es wird wahrscheinlich wiederum behauptet, dass diese „getrennten Realitäten“ nicht miteinander vergleichbar sind!

Diejenigen, die jahrelang – mit Leidenschaft – die geopolitische Strategie der Islamischen Republik unabhängig von ihrer Innenpolitik betrachteten und sie (als fortschrittliche oder notwendige Strategie) verteidigten; Diejenigen, die jahrelang -deshalb – die Schwächung der Islamischen Republik zur Stärkung Israels ansahen, müssen sich früher oder später dem allgemeinen Gewissen der Gesellschaft stellen, wie ein politisches System gleichzeitig zwei völlig getrennte und unterschiedliche Naturen haben kann. Und warum sollten wir in der geopolitischen Konfrontation zweier degenerierter politischer Systeme eine emanzipatorische Möglichkeit suchen? Und warum können die Regierungen beider Seiten dieser lauten Auseinandersetzung nicht in ihrer Natur Gemeinsamkeiten finden?

Zumindest um ihren eigenen Behauptungen, gegen Unterdrückung vorzugehen, nicht zu widersprechen, sollten sie in ihrem jetzigen Handeln zeigen, dass ihnen Menschenleben an sich wichtig sind, nicht erst durch den Filter der Ideologie.

In der Praxis wiederholen jedoch zahlreiche dieser sogenannten „revolutionären Antizionisten“ implizit oder explizit die Aussagen von Khamenei, Larijani, Ghalibaf, Ejei, Pezeshkian, Araqchi, den Eliten der Revolutionsgarden, Khatami, Shams-ol-Vaezin, Jalaeipour, dem Fernsehsendung der Islamischen Republik, der Nachrichtenagentur von Revolutionsgarden usw.: „Diese Proteste waren Israels zweite Invasion im Iran.“

Es fällt denjenigen, die einen solchen Diskurs vertreten, schwer, Abscheu über die Tötung „Tausender“ von Mossad-Agenten oder von Mossad und CIA getäuschten Protestierende auszudrücken, geschweige denn sich dagegen zu stellen. Wenn es anders wäre, dann ist bitte schön: es gibt genug Platz zu handeln!

Und schließlich geschieht die Integration in den Trümmerhaufen der Herrschaftsordnung nicht über Nacht, sondern ist das Produkt einer langjährigen und narzisstischen Identifizierung mit einer widersprüchlichen Weltsicht, welche nun ihre logischen Grenzen erreicht hat.

Nachwort:
Das internationale System, das nun schweigend und gleichgültig die Massaker der Demonstrierenden im Iran beobachtet und auf die „Rückkehr der Stabilität“ im Iran wartet, ist dasselbe System, das angesichts des Genozids in Gaza schwieg. Wenn in dieser entsetzlichen Situation ein wirksames Vorgehen gegen die Tötungsmaschinerie der Islamischen Republik grundsätzlich möglich ist, dann ist es nur durch die Solidarität derjenigen denkbar, die an das Prinzip des „Rechts auf Leben für alle“ glauben und sich ihm verpflichtet fühlen.

  1. Jan. 2026

Stoppt_Massaker

Gegen_Normalisierung

تاملی کوتاه بر چند درد-خبر: جمهوری اسلامی در کمتر از سه روز (دست‌کم) بیش از ۲۰ هزار نفر از شهروندانش را سلاخی کرده است … و همچنان این سلاخی را در بازداشتگاه‌های مخوف‌اش ادامه می‌دهد۰ دستگاه سرکوب جمهوری اسلامی در برخی شهرها شماری از پزشکان و کادر درمانی، که طی اعتراضات به مجروحان کمک کرده‌اند، را دستگیر کرده است۰

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